Samstag, 20. Januar 2018

Bohnen-Kartoffel-Eintopf mit gerösteten Bratwürsten aus dem Ofen

Ich liebe einfache Gerichte unter der Woche, die schnell gehen. Neben dem Job, habe ich einfach nicht die Zeit mich noch Stunden in die Küche zu stellen, auch wenn ich das Kochen liebe. Noch weniger Lust habe ich auf Massen an verschmutztem Geschirr, die einen vorwurfsvoll ansehen und nicht vorhaben, sich von selbst zu erledigen. Irgendwann will man ja auch mal sich schöneren Dingen widmen, wie Trash TV gucken und auf der Couch vor sich hinschimmeln Bildungsfernsehen gucken und auf der Couch entspannen. 

Die Lösung ist sogenannte One Pot oder auch One Pan Gerichte. Wahrlich keine neue Errungenschaft, die Idee existiert schon lange, aber während viele kochaffine Menschen, diese Art von Kochen für einen Frevel halten, oute ich mich hier als ein großer Fan, wenn es mal schnell gehen muss. Und bei mir muss eben oft mal schnell gehen.



Und wenn man sich zu allem Übel auch nicht so recht entscheiden kann, ob wärmender Eintopf, gegrillte Würstchen oder doch lieber geröstetes Gemüse, dann macht man halt einfach alles zusammen zu einem Gericht. Ich habe Euch heute einen Bohnen-Kartoffel-Eintopf mit gerösteten Bratwürsten mitgebracht. 

Die Zutaten

3 Bio-Kartoffeln festkochend, mit Schale
1 Zwiebel mittelgroß
2 TL Thymian getrocknet
2 Knoblauchzehen
Meersalz nach Bedarf
Schwarzer Pfeffer nach Bedarf
3 EL Olivenöl
6 Bratwürste z.B. Salsiccia (ital. Bratwurst)
450 ml Hühnerbrühe
100 g Babyspinat
1 Dose weiße Bohnen (425g Abtropfgewicht)
1 EL Rotweinessig



Die Zubereitung
(Zubereitungszeit: 15 Minuten + 35 Minuten Koch-/Backzeit)

Schritt 1: Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schritt 2: Zunächst das Gemüse vorbereiten. Kartoffeln vierteln, Zwiebeln in Scheiben schneiden. Knoblauch pressen. Babyspinat gründlich waschen und abtropfen lassen. Weiße Bohnen ebenfalls abtropfen lassen.

Schritt 3: Kartoffeln und Zwiebeln in einer Auflaufform (ca. 24 x 32 cm) gleichmäßig verteilen. 

Schritt 4: Knoblauch, Thymian, Salz und Pfeffer zusammen mit dem Öl in einer Schüssel vermischen und über die Kartoffeln und Zwiebeln geben und mit den Händen gut vermengen. Bratwürste oben drauf legen und ca. 20 Minuten in den Ofen geben. 

Schritt 5: Das Gericht aus dem Ofen holen, weiße Bohnen und Babyspinat hinzufügen. Rotweinessig zur Hühnerbrühe geben, vermischen und in die Auflaufform gießen. Weitere 10-15 Minuten in den Backofen geben.



Und schon habt Ihr ein fertiges, herzhaft köstliches Gericht auf dem Tisch. Am besten schmeckt geröstetes Brot dazu. 

Habt Ihr Lust auf mehr unkomplizierte und schnelle One Pot / One Pan Gerichte? Dann kommentiert gerne Eure Wünsche hier auf dem Blog, auf Facebook oder Instagram.

Bleibt mir hungrig,
Eure Sibel

Samstag, 6. Januar 2018

Hackbällchen in Champignon-Rahmsauce


Langsam wird es zu einem Running Gag, dass ich jedesmal nach all den langen Pausen, die ich in 2017 hatte, ankündige, dass ich wieder da wäre und es gäbe wieder regelmäßig Rezepte. Nun ja, ich bin wieder da.^^  Diesmal hoffe ich, dass 2018 mir gnädiger gestimmt ist und ich all die großen Pläne, die ich mit diesem Blog mir vorgenommen habe auch umsetzen kann. Ich danke Euch allen, die noch als Leser geblieben sind und wünsch Euch allen ein wundervolles 2018. 

Ich habe Euch heute ein Rezept aus der Kategorie Comfort Food mitgebracht, auch wenn ich nach der Völlerei der letzten Wochen wahrscheinlich besser beraten wäre irgendwas mit Detox zu tun, aber Ihr kennt mich ja. Ich füttere lieber meine Seele mit all ihren Gelüsten, als meinen Körper mit nützlichen Nährstoffen und Vitaminen. Vernunft war nie meine Stärke.^^ 

Diese leckeren Hackbällchen in Champignon-Rahmsauce sind sowas von was für die Seele, gerade in der kalten Jahreszeit, wo keiner freiwillig vor die Tür will und alles grau in grau ist. Zudem ist das Gericht ruck-zuck gemacht und man hat mit wenigen Handgriffen ein herzhaft-leckeres Wohlfühlessen auf dem Tisch.



Die Zutaten

500 g Hackfleisch
1/2 Brötchen vom Vortag
300 g braune Champignons
1 Ei
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Worchester-Sauce
1 TL Kräuter der Provence
2 EL Mehl
125 g Saure Sahne
200 ml Milch
200 ml Brühe
Salz & Pfeffer
Schnittlauch (optional)




Die Zubereitung

Brötchen einweichen und gut ausdrücken. Zwiebeln kleinschneiden. Champignons in Scheiben schneiden. In einer Schüssel Hackfleisch, das eingeweichte Brötchen, die Hälfte der Zwiebeln und das Ei gut vermengen. Knoblauchzehen in die Hackmasse pressen, mit Worchester Sauce, Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer würzen und nochmal gut vermischen. Aus der Masse Walnussgroße Hackbällchen formen. 

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Hackbällchen von allen Seiten scharf anbraten und beiseite stellen.
Sie müssen nicht durch sein, nur bräunen, da sie später in der Sauce zu Ende gegart werden. Danach im Bratensatz die restlichen Zwiebeln und Champignons dünsten. Bevor ich mit dem nächsten Schritt weitergemacht habe, nahm ich ein paar Champignon Scheiben nach dem Dünsten aus der Pfanne, weil die Sauce noch püriert wird, ich aber gerne auch noch ganze Scheiben in der Sauce haben wollte, weil es einfach hübscher aussieht. Müsst Ihr aber nicht, das ist nur optional. 

Als nächstes Mehl in die Pfanne geben und ca. 1 Minute anbräunen. Mit Brühe und Milch ablöschen und beim Rühren den Bodensatz gut ablösen, das gibt später einen besseren Geschmack. Das Ganze einmal kurz aufkochen lassen und von der Sauce etwas in die Saure Sahne geben, um die Temperatur anzupassen. Dann die Saure Sahne ebenfalls in die Pfanne geben und nochmal kurz aufkochen lassen. Mit einem Stabmixer vorsichtig die Sauce pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hackbällchen wieder in die Sauce geben und ca. 25-30 Minuten köcheln lassen. Falls Ihr wie ich ein paar Champignon-Scheiben zur Deko beiseite gelegt habt, dann diese die letzten 10 Minuten noch hinzufügen. 



Hackbällchen in Champignon-Rahmsauce mit der Beilage Eurer Wahl anrichten (ich habe Kartoffelstampf dazu gemacht) und zuletzt mit gehacktem Schnittlauch bestreuen.

Bleibt mir hungrig,
Eure Sibel


Donnerstag, 21. September 2017

Mediterraner Kartoffelstrudel



Dieses Rezept hatte ich schon mal gepostet, allerdings war da mein Blog noch keine 3 Monate alt. Damals bestand meine gesamte Leserschaft aus einer Handvoll Lesern - nämlich aus Muddi und ihrer Häkelgruppe, wobei ich fest davon überzeugt bin, dass die Häkelgruppe seitens meiner Mama dazu genötigt wurde. Wahrscheinlich hat sie die armen Leute bei jedem Treff über mein letztes Rezept abgefragt unter der Androhung, dass sie ihre frisch gehäkelten Werke aus der Hand reißen und sie ohne mit der Wimper zu zucken wieder auftrennen würde, falls sie auch nur eine falsche Antwort abgeben. Ja, auch Muddi war schon immer insane. ^^

Da der mediterrane Kartoffelstrudel bei uns seither an Beliebtheit nichts eingebüßt hat und nunmehr seit fast 4 Jahren nach wie vor regelmäßig auf dem Teller landet, hat er eine Neuauflage verdient. Wäre ja auch viel zu schade, wenn er in den Tiefen des Archivs auf ewig verstauben würde, zumal er so einfach und schnell zuzubereiten ist und so wunderbar schmeckt. 


Die Zutaten


1 P. Blätterteig aus dem Kühlregal
3 Stk.  mittelgroße Kartoffeln
150 g Frischkäse, natur
6-7 Stk. getrocknete Tomaten
2-3 Oliven
Thymian, getrocknet
Oregano, getrocket
Salz & Pfeffer



Die Zubereitung


Die Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Würfel schneiden und in leicht gesalzenem Wasser garen. Getrocknete Tomaten und Oliven klein schneiden und in eine Schüssel geben. Zusammen mit dem Frischkäse und den Gewürzen gut vermengen. Beim Salzen vorher abschmecken, da die getrockneten Tomaten bereits genug Würze mitbringen. Kartoffeln gut absieben und noch warm unter die Masse geben. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausrollen. Die Füllung auf die eine Hälfte längs verteilen, die Enden einklappen und zu einem Strudel rollen. Mit einem scharfen Messer den Strudel mehrmals einritzen und ca. 25 Minuten goldbraun backen. Vor dem Einschneiden etwas abkühlen lassen, auf Tellern anrichten und mit einem bunten Salat servieren.


Ich hoffe Euch gefällt das Rezept. Ich habe das alte Posting bewußt nicht gelöscht, damit Ihr einen Einblick habt, wie ich einst mit Bloggen angefangen habe und Euch eine Runde schlapp Lachen könnt. Vielleicht versteht Ihr besser warum Muddi ihre Häkeltruppe zum Lesen nötigen musste. Bemerkenswert, dass mir damals keiner das Internet ausgestöpselt hat. Hier geht es zum alten Posting. 

Was haltet Ihr davon ab und an alte Rezepte aus dem Archiv wieder neu aufzutischen?

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



***INSANE NEWS***



Ich habe vor ein paar Tagen eine neue Facebook Gruppe gegründet, in der es ausschließlich um türkische Rezepte geht. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr gerne beitreten. Ihr dürft auch gerne Eure eigenen türkischen Rezepte dort teilen oder Fragen zur türkischen Küche oder Lebensmittel stellen, die ich Euch gerne beantworte. Hier geht es zur Gruppe: Authentische Türkische Küche mit Insane in the Kitchen. Ich freu mich auf Euch!


Dienstag, 19. September 2017

Feigensalat mit Pastırma

Get the recipe in English

Einer meiner Lieblingserinnerungen an die Türkei-Urlaube in meiner Kindheit war es im Schatten unseres Feigenbaumes im Garten zu sitzen und ein gutes Buch zu lesen und dabei die Früchte desselbigen Baumes frisch gepflückt zu naschen. Heute klettere ich zwar wegen Körpervolumen, Erdanziehung...äh Baumliebe, das Wort heißt Baumliebe (!!!) auf keine Feigenbäume mehr, aber ich bin nach wie vor vernarrt in Feigen und freue mich jedes Jahr auf die Saison wie Bolle.





In der türkischen Küche werden Feigen sehr vielseitig eingesetzt. Ob in Desserts, Kuchen, Reis- und Fleischgerichte oder auch in der getrockneten Version pur als Nervennahrung. Feigen dürfen einfach nicht fehlen. Außerdem sind sie sehr gesund und haben frisch, trotz ihrer Süße, nicht mehr Kalorien als Äpfel. 

Heute habe ich für Euch einen Feigensalat mit Pastırma (türkischer Rinderschinken). Die süßen und würzigen Komponenten passen wunderbar zusammen, Pinienkerne und Walnüsse runden das Ganze noch geschmacklich perfekt ab und überzeugen selbst Salatverweigerer restlos, was bei dem Exemplar bei mir Zuhause schon fast an ein Wunder grenzt.^^ 

Falls Ihr keinen türkischen Supermarkt in der Nähe habt, lest meine Tipps nach dem Rezept weiter unten, wie bei jedem türkischen Rezept, gebe ich Euch da Variationsmöglichkeiten zur Hand, wie Ihr türkische Lebensmittel durch Handelsübliche Zutaten ersetzen könnt.



Die Zutaten



2 Handvoll Babyspinat
2 Romano-Salatherzen
2 Feigen
8 Scheiben Pastırma
2 EL Pinienkerne
2 EL Walnüsse
Saft 1/4 Zitrone
2 EL Olivenöl
2 TL Honig
Salz & Pfeffer


Die Zubereitung



Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Walnüsse mit Hilfe eines Messers hacken. Babyspinat und Romanoherzen waschen und abtropfen lassen. Feigen waschen und vierteln. Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Honig sowie Salz und Pfeffer gut vermischen. Die Hälfte des Dressings mit dem Babyspinat vermengen. Rinderschinken zu kleinen Röllchen zusammenrollen. Abwechselnd mit den Romanosalat-Blättern am Rand des Tellers anrichten. Jeweils ein Viertel der Feige auf die Salatblätter setzen. Den Babyspinat mittig auf dem Teller platzieren. Pinienkerne und Walnüsse darüber streuen und mit dem restlichen Dressing nochmal beträufeln.

Variationsmöglichkeiten


Falls Ihr keinen türkischen Rinderschinken bekommt, dann könnt Ihr den natürlich auch problemlos mit jedem anderen Rinderschinken ersetzen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel der italienische Rinderschinken Bresaola, den gibt es auch in gut sortierten Supermärkten oder beim Metzger Eures Vertrauens. Bresaola ist genauso wie die türkische Version luftgetrocknet, nur milder im Geschmack, da Pastırma durch die Gewürzummantelung beim Trocknen einfach mehr Würze bekommt. Wenn Ihr Euren Salat noch weiter aufpimpen möchtet, dann könnt Ihr noch türkischen Schafskäse in Würfeln dazu geben. 


Wenn Euch das Rezept gefallen hat und Ihr Lust auf mehr Rezeptideen mit Feigen habt, dann sagt einfach Bescheid. Ich hätte noch Unmengen in Petto :)

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel

***INSANE NEWS***



Ich habe vor ein paar Tagen eine neue Facebook Gruppe gegründet, in der es ausschließlich um türkische Rezepte geht. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr gerne beitreten. Ihr dürft auch gerne Eure eigenen türkischen Rezepte dort teilen oder Fragen zur türkischen Küche oder Lebensmittel stellen, die ich Euch gerne beantworte. Hier geht es zur Gruppe: Authentische Türkische Küche mit Insane in the Kitchen. Ich freu mich auf Euch!





Sonntag, 17. September 2017

Kaffeebohnen Kekse

Kaffee und ich - eine Liebesgeschichte. Ich könnte auf alles verzichten, nur nicht auf Kaffee. Wenn ich morgens aufstehe, schaffe ich es zwar nicht unfallfrei geradeaus zu laufen, grüße jede Tür, die zwischen mir und dem Bad steht, erstmal schmerzhaft mit meiner Nase. Muss mich jedesmal bei meiner morgendlichen Routine zweimal vergewissern, ob ich nicht versehentlich Wäschekorb und Toilette verwechselt habe, aber Kaffee machen kann ich. Auch im Zombi-Modus. Jeder Griff sitzt souverän obwohl sich noch alle Synapsen meiner Wenigkeit im Tiefschlaf befinden. Wenn ich auf eine einsame Insel müsste und nur einen Wunsch frei hätte, was ich auf die Insel mitnehmen darf, dann wäre das Kaffee, ja und Mr. Insane natürlich, gut eventuell auch 3 Tonnen Schokolade, Soß und Kloß vielleicht noch und außerdem.. ähhh lassen wir das, ich werde niemals auf eine einsame Insel ziehen. Blödes Beispiel - Ihr habt meinen Punkt schon verstanden. ^^



Es liegt also nahe, dass ich Kaffee nicht nur pur trinke, sondern ihn auch gerne in meine Desserts, in meine Kuchen und Torten oder in mein selbstgemachtes Eis kippe. Heute habe ich den Kaffee im Keks versteckt. Genau genommen in Kaffeebohnen-Kekse. Das Rezept selbst habe ich in einer türkischen Kochsendung gesehen und war gleich begeistert von der Idee. Und das Schöne - sie haben nicht nur Kaffee intus, sondern sehen auch aus wie Kaffeebohnen. Man isst was man sieht, ehrlicher geht es in Zeiten fehlender Transparenz nun wirklich nicht. Wehe es kommt jetzt jemand und fragt danach wo denn das Brötchen-Rezept sei. Das sind Kaffeebohnen. Punkt! ^^

Bevor ich zum Rezept komme, lege ich Euch noch ans Herz, den Beitrag bis zum Ende zu lesen, denn was wäre schon eine Liebeserklärung an den Kaffee, wenn ich das Thema mit einem Rezept abhandeln würde? Neee, neee so schnell kommt Ihr mir nicht davon, wir eskalieren heute mal so richtig und Ihr bekommt nicht nur mein Rezept sondern die geballte Kreativität von meinen lieben Blogger-Kollegen, deren Rezepte, die Kaffee als Zutat haben, ich ebenfalls am Ende verlinkt habe. Freut Euch mit mir auf sage und schreibe 46 Rezepte - ja Ihr habt richtig gelesen. Nicht 10, nicht 30, sondern genau 46 Rezepte mit Kaffee von süß, flüssig, kalt, warm bis hin zu herzhaft ist alles dabei, was sich das Kaffee-Junkie-Herz nur so wünschen kann. 

Aber nun zum Rezept dieser köstlichen Kaffebohnen-Kekse


Die Zutaten


2 TL Kaffee, löslich
1 EL Wasser, heiß
125 G Butter, weich
1 EL Backkakao
120 g Puderzucker
50 g Speisestärke
350 g Mehl
1 TL Vanillezucker
1 Ei



Die Zubereitung


Den löslichen Kaffee in heißem Wasser auflösen. In eine Schüssel Butter, Ei, Backkakao, Speisestärke, Puderzucker, Kaffee und Vanillezucker geben und gut vermengen. Nach und nach das Mehl dazusieben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten.
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
Aus dem Teig Walnussgroße Stückchen zu kleinen, ovalen Laibchen formen und auf das Backblech legen. Mit Hilfe eines Zahnstochers längs in die Mitte Kerben drücken, so dass sie die Form einer Kaffeebohne annehmen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen. 

Und los geht es mit der Zugabe

Ganze 46 Rezepte sind hier zusammen gekommen. Vielen Dank an dieser Stelle allen Blogger-Kollegen, die ihre Rezepte hier zur Verfügung gestellt haben. Sie sind allesamt großartig, also Kollegen sowie die Rezepte natürlich ;) Euch viel Spaß beim Stöbern.

Grundrezept Kaffeesirup ~ Schwarzes Gold von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf
Cold Brew zum selber machen  von Delikatessenschmiede
Espresso Parfait  von Barbaras Spielwiese
Eiskaffee Pharisäer Art von Allerbester Kram
Mousse au Espresso von Dynamite Cakes
Cold Brew Granita von lunch for one
Affogato al caffè von S-Küche
Schokoladenkuchen mit Sauerkraut von olles Himmelgitzerdings
Espresso-Tonkabohnen-Eis von Dental Food
Kaffeelikör für Supereilige von Der magische Kessel
Tiramisu Eisdessert von Die Jungs kochen und backen
Fricken Coffee Rub, baby! von Bacon zum Steak
Cold Brew - Kaffee mal anders von Schlemmerkatze
Gin Tonic mit Cold Brew von Happy Plate
Joghurt-Kaffee Panna Cotta von Patrick Rosenthal
Karamellisierte Tomaten-Tarte von Dinner um Acht
Coconut iced coffee von Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld
Espresso-Shortbread von Chili und Ciabatta
Tiramisu von Obers trifft Sahne
Cold Brew von Salzig Süss Lecker
Tarte au café von MaLu's Köstlichkeiten
Kaffee Likör Pralinen von Bake to the roots
Chocolate Tres Leches Kuchen von From-Snuggs-Kitchen
Klassisches Tiramisu im Glas von Fräulein Zuckerbäckerin
Scotch 'n' Coffee Guglhupf von German Abendbrot
Mississippi Mud Cake von Anna Antonia
Rucola-Mokka-Risotto mit Bergkäse-Crunch von Food For Angels And Devils
Vietnamesisches Kaffeeeis von Cooking Worldtour


Ich hoffe Euch hat mein Posting gefallen. Auf was könntet Ihr nicht im Leben verzichten?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



Dienstag, 18. Juli 2017

3 Dips für Eure nächste Grillparty

Wahrscheinlich hat keiner mehr damit gerechnet, dass ich wieder aus meiner Versenkung heraus komme und tatsächlich noch weiter blogge. Aber doch ich tue es. Unkraut vergeht ja zum Glück nicht. Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich Euch über Monate hinweg hier nicht mehr bespaßt habe. Der Grund war nicht, dass ich die Lust am Bloggen verloren habe, sondern leider das Leben, welches mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich hatte privat eine eher nicht so gute Zeit, was mir jegliche Energie geraubt hat und da war einfach neben Job und Familie kein Platz mehr für Hobbies. Ich möchte Euch hier nicht mit traurigen Details belästigen, dies war stets ein humorvoll geschriebener Blog, ich hab Euch gern zum Schmunzeln gebracht und so soll es auch in Zukunft bleiben. Nur soviel, mir geht es gut. Macht Euch also keine Sorgen und lieben Dank an Euch alle, die geduldig gewartet und geblieben sind. 





Mittlerweile sind Sommerparties voll im Gange und ich dachte, ich fange mal mit einfachen Dip-Rezepten an, die Abwechslung auf den Teller bringen. Und was soll der Geiz, wer kommt schon nur mit einem Dip aus? Wenn wir schon mal dabei sind, gibt es auch gleich 3 Rezepte, in 3 verschiedenen Konsistenzen und das auch noch in 3 verschiedenen Farben. Das Auge isst schließlich mit ;) 

Gebackener Feta-Dip


Die Zutaten


200 gr. Feta Käse
1 Peperoni
1 TL Honig
1 Knoblauchzehe
1 TL Thymian 
1 TL Olivenöl

Die Zubereitung


Ofen auf 180°C vorheizen. Den Feta in eine Schüssel fein krümeln. Peperoni fein hacken, ebenfalls in die Schüssel geben. Die Knoblauchzehe pressen und zusammen  mit den übrigen Zutaten in der Schüssel gut vermengen. Die Masse in ofenfeste kleine Förmchen verteilen und ca. 15 Minuten backen. 

Tipp: der Feta-Dip kann auch wunderbar vorbereitet werden, wenn Ihr ihn später Euren Gästen warm servieren möchtet. Dazu einfach die gefüllten Förmchen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren in den Backofen geben.

Scharfer Paprika-Walnuss-Dip


Die Zutaten


200 gr Paprikamark
100 gr Walnuss, gemahlen
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 TL Kreuzkümmel
2 TL Thymian, getrocknet
Chiliflocken nach Bedarf (je nachdem wie scharf Ihr es mögt)
Salz & Pfeffer
Olivenöl nach Bedarf

Die Zubereitung


Paprikamark, Walnüsse, Knoblauch, Kreuzkümmel, Chiliflocken und Thymian in einer Schüssel gut vermengen. Dann das Öl Löffelweise unterrühren bis Ihr die gewünschte Sämigkeit habt. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vorsicht mit dem Salz, da das Paprikamark bereits Salz enthält, also immer vorher kosten. :)

Tipp: Im Kühlschrank 1 Stunde abgedeckt stehen lassen, damit die Gewürze darin ziehen können und somit besser den Geschmack entfalten.

Lauchzwiebel-Koriander-Dip 


Die Zutaten


2 grüne Spitzpaprika
3 Stück Lauchzwiebeln
1 Stück Ingwer (ca. so groß wie ein halber Daumen)
3-4 Stängel Koriander, frisch
2 TL Honig
1 Knoblauchzehe
150 gr. Naturjoghurt
Salz
Limettensaft einer halben Limette

Die Zubereitung


Paprika, Lauchzwiebeln in Stücke schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Koriander waschen, trockenschütteln, Blätter zupfen. Alles zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Zerkleinerer geben und mixen. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.


Et voila! Ihr seid fertig. Diese Dips lassen sich vielseitig einsetzen. Ob zu Gegrilltem Fleisch, Gemüse oder zum Brot oder einfach als Dip zu Tortillachips & Co., bleibt absolut Euch überlassen. 

Viel Spaß beim Nachmachen. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel





Samstag, 4. Februar 2017

Chili Con Carne

Heute habe ich für Euch ein Rezept, welches wir im Hause Insane lieben! Wir lieben es, unsere Gäste lieben es, gut - meine mexikanischen Freunde würden vielleicht darüber so begeistert sein wie meine italienischen Freunde über Pizza Hawaii, aber hey Bud Spencer hätte es sicher auch geliebt! Kurzum, ein Gericht für die Seele. Die Rede ist natürlich vom Chili con carne :) 

Eine ganz besondere rauchige Note bekommt das Chili durch das geräucherte Paprikapulver. Ich liebe es auch in BBQ Saucen sehr. Für den leicht schokoladigen Geschmack sorgt dunkle Schokolade, wobei ich diesmal ungesüßtes Kakaopulver benutzt habe, da ich keine Schokolade zuhause hatte, hat genauso gut funktioniert. Ein Klacks Creme Fraiche auf dem Gericht ist zudem ein erfrischender Kontrast zur leichten Schärfe des Chilis. Das Rezept ist wirklich nicht aufwändig, absolut Feierabend tauglich und macht sowohl Freunde als auch Familie glücklich. 





Die Zutaten

500 g Hackfleisch
2 Dosen Kidneybohnen
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
75 ml Rotwein
600 ml passierte Tomaten
2 TL Paprika de la vera
2 EL gestrichen Kakao, ungesüßt
4-5 Spritzer  Worcestersauce
2 TL scharfe Chilisauce
1 Prise Zucker
Salz & Pfeffer
Öl zum Anbraten
Creme Fraiche & Schnittlauch (optional)



Die Zubereitung

Zwiebeln und Koblauch fein hacken. Etwas Öl in die Pfanne geben und beides leicht andünsten. Tomatenmark hinzufügen und 1-2 Minuten mit anrösten. Hackfleisch hinzugeben und krümelig anbraten, mit Rotwein ablöschen und köcheln lassen bis die Flüssigkeit etwas eingekocht ist. Passierte Tomaten hinzufügen, Kakao, Worcestersauce, Chilisauce, Paprikapulver, Salz, Pfeffer sowie eine Prise Zucker unterrühren und bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kidneybohnen in einen Sieb geben und gut unter laufendem Wasser auswaschen, in die Pfanne geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Zuletzt nochmal gut abschmecken. Auf Teller anrichten, mit einem Klacks Creme Fraiche und geschnittenem Schnittlauch servieren. Wir essen sehr gerne ein Baguette dazu. 

Tipp

Wer keine Kalorien fürchtet und Käse liebt, der kann auch dieses Gericht variieren indem er Pommes frittiert, das Chili drüber kippt und ganz viel Käse darüber reibt. Ab in den Ofen damit und schon habt Ihr ein weiteres Soulfood auf dem Tisch. Das Rezept zu Chili Cheese Fries gibt es hier

Wenn Ihr auch ein Herz für solche simplen und wärmenden Gerichte habt wie ich, dann empfehle ich Euch das Rezept unbedingt nachzukochen. Es schmeckt so viel besser als mit fertig gemixten Gewürzzubereitungen aus der Tüte. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel